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Fraktion Bürgerinitiative Großgemeinde Wadgassen
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Rolf Linsler zur Solarenergie beim Besuch des Landtages

15. April 2010; Video zur Verfügung gestellt von RODENA Heimatkundeverein Roden e.V..
Abstract zu „Langzeitspeicher für regenerative Energien und Archeen“

Den kompletten Vortrag wiederzugeben würde den Rahmen eindeutig sprengen. Aus diesem Grund hier ein Abstract zu den beiden Hauptthemen, da sicherlich für den ein oder anderen von Interesse: Synthetisches Methan.

22. März 2010

Fraktion verschaffte sich Informationen zu Ökomaßnahmen aus „erster Hand“

Die ideale Anregungsquelle war die 22. Verleihung des Kreisumweltpreises in Saarlouis. Nach dem offiziellen Akt konnten wir uns mit den Preisgewinnern über die verschiedenen Ansätze unterhalten und feststellen, dass man auch mit geringen finanziellen Möglichkeiten viel erreichen kann.

Einige der Ideen waren so gut, dass wir zur Zeit Übertragungsmöglichkeiten auf die Gemeinde evaluieren und daraus wohl Anträge im Gemeinderat machen werden. Bildergalerie.

05. Februar 2010
Energiepolitik in Wadgassen

Es gehört schon eine gewisse Ironie dazu gleichzeitig von einem „Finanzhaushalt und Ausgabensituation in der Gemeinde, welche eine beträchtliche Schieflage aufweist“ zu sprechen und wenig später das 35 Millionen Euro Projekt in Überherrn zu loben und offensichtlich das Wadgasser Stromnetz in Eigenbetrieb geistig schon mal ad acta zu legen. Natürlich sind Solar-, Photovoltaik-, Biogas-, Windkraft- und Wasserkraftanlagen als Energiequellen CO²-frei - nur wie bezahlt man das denn bitte? Vom wirtschaftlichen Sinn des Ganzen einmal abgesehen. Dagegen wirken selbst Entspannungsoasen wie die Differter Saunalandschaft wie Centbeträge. Aber lassen Sie uns doch kurz die obigen CO²-freien-Alternativen auf die Gemeinde Wadgassen anwenden.

Solarenergie: Fakt ist, dass wir hier nicht in der Wüste Sahara leben. Alleine kann diese alternative Energiequelle den Bedarf auf keinen Fall decken. Freie Flächen gibt es auch nicht überall. Vandalismus ist für Kollectoren ein echtes Problem. Dachbauten bedürfen entsprechenden Dächern, woran es aber mangelt - die Problematik wurde aber in einer Gemeinderatssitzung ausführlich behandelt. Windkraft: Überherrn plant hier den Einsatz am Standort Europasender bei Berus, schade nur, dass die Grossgemeinde eine solche Lokalität gar nicht aufweist - wir hätte hier immerhin das Bierenfeld anzubieten- deutlich niedriger gelegen und mit deutlich weniger Wind. Interessant sind auch die Unterhaltskosten sowie die Lebensdauer von Windkraftanlagen. Wasserkraft: der Betrieb von Mühlen bedarf in der Regel zuerst einer Stauung. Als Wadgasser bin ich jetzt schon gespannt, welche Pegel die Bist in der Zukunft aufweisen wird, wenn Überherrn mit der Wassernutzung beginnt. Da wir nun viele gewaltige Flüsse und stürzende Wasserfälle in der Gemeinde haben, sollte man diese auch konsequent nutzen, wobei mir halt deren Lokalität bislang verborgen geblieben ist. Die „Stromschnellen“, denen Werbeln seinen Namen verdankt, können damit nicht ernsthaft gemeint sein. Läßt man die Ironie weg, bleibt die Tatsache, dass für eine konsequente Nutzung der Wasserkraft so ziemlich alles an natürlicher Voraussetzung fehlt.

Bei all diesen Punkten, und abgesehen von den 35 Millionen Euro, sollte man sich auch vor Augen führen, dass in den letzten 10 Jahren die Energieausbeute-Steigerung durch modernisierte Solar- und Photovoltaikanlagen bei über 30 Prozent lag. Es kann also sehr gut sein, dass man jetzt Millionen ausgiebt, die die Gemeinde geradezu gefährlich belasten würden, um dann ein fast schon veraltetes System zu haben. Auch kein so schöner Gedanke. Das neue Energiekonzept hingegen ermöglicht der Gemeinde zu vertretbaren Kosten eine energietechnische Eigenregie. Eine Eruierung, in wie weit der Bau und Betrieb von Biogasanlagen u.ä. Sinn machen, wäre sicherlich angeraten bzw. ist schon in Arbeit. Aber alles Schritt für Schritt. Das Rom an einem Tag gebaut wurde ist ein sich hartnäckig haltendes Gerücht.

28. Dezember 2009
Photovoltaikanlage - ja natürlich doch

Man sollte sich bei der Anschaffung einer Photovoltaikanlage eines ganz klar vor Augen führen: wir leben nicht in der Wüste! Es ist ein offenes Geheimnis, dass bei uns die Sonnenstrahlung nicht übermässig üppig ist. Zudem: im Sommer, wenn sich Betrieb einer Photovoltaikanlage für den Eigenbedarf bezahlt macht, braucht man sie meist nicht, im Winter, wenn Bedarf bestünde, reicht wiederum die erzeugte Leistung nicht aus. So oder so braucht man schon eine ordentliche Fläche, damit der Betrieb sinnvoll ist. Garantierte Abnahmemengen zur Gegenfinanzierung reichen dabei nicht aus. Auch die Reparaturkosten sollte man nicht ganz aus den Augen verlieren, sowie mutwillige Sachbestätigung. Denn gerade bei großflächigen Bebauungsmaßnahmen, z.B. an der Geomatrix-Biofilter würden sich die Module gerade zu für Schieß- und Wurfübungen anbieten. Und wer glaubt, dass hier kein Risiko bestände, der sollte sich dringend die aktuellen Bilder der Hubertushütte anschauen.

09. November 2009
   

 

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